Chartanalyse Intel: Terafab-Deal und Turnaround - Kaufsignal nach Bodenbildung!
Hallo Trader und Investoren,
heute analysieren wir uns die Aktie von Intel. Der Chip-Dinosaurier ist mit über 287 Mrd. USD an der Börse bewertet.
Der Kurs der Aktie von Intel (INTC) notiert aktuell deutlich über dem gleitenden Durchschnitt der letzten 40 Wochen, was den mittelfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Nach einer langen Bodenbildungsphase in den Jahren 2024/25 hat die Aktie massiv an Fahrt gewonnen. Besonders im März/April sehen wir einen steilen Anstieg, der den Kurs in Richtung der wichtigen Marke von 56 USD katapultiert hat. Historisch gesehen ist dies ein Bereich, in dem Verkäufer in der Vergangenheit das Ruder übernommen haben. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung 69 USD und langfristig rund 75 USD ebnen. Sollte es zu einer Korrektur kommen, bietet die Zone um 50 USD (ehemaliger Widerstand, jetzt Support) sowie die massive Unterstützung bei 40 USD Sicherheit. Intel wird am 23. April 2026 die Ergebnisse für das 1. Quartal vorlegen.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg, SL unter 50 USD.

Intel meldet sich im KI-Wettbewerb gegen Nvidia und AMD eindrucksvoll zurück. Ein zentraler Befreiungsschlag ist der Rückkauf der Chipfabrik Fab 34 in Irland für 14,2 Mrd. USD, was finanzielle Stärke und strategische Unabhängigkeit signalisiert. Zudem steht der Konzern laut Gerüchten vor Deals mit Amazon und Google, die Intels hocheffiziente Packaging-Technologien nutzen wollen - ein direkter Angriff auf den Marktführer TSMC. Analysten haben die Kursziele auf bis zu 70 USD angehoben, da Intel durch die hohe Nachfrage nach Server-CPUs wieder Preismacht erlangt und Preiserhöhungen von 10 bis 15 % durchsetzen kann. Die Neuausrichtung zum Auftragsfertiger scheint erste Früchte zu tragen. Der wohl spektakulärste strategische Schritt ist die Teilnahme am „Terafab“-Projekt. In einer Allianz mit SpaceX, xAI und Tesla will Intel die Silizium-Fabrikation grundlegend reformieren. Das Ziel: 1 Terawatt Rechenleistung pro Jahr für KI und Robotik. Mit einem erwarteten KGV für 2027 von 60 ist die Aktie allerdings kein Schnäppchen mehr.