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Chartanalyse Microsoft: Cloud-Power, Rekordzahlen und ein Ausblick voller Dynamik 

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 42 Leser

Microsoft (ISIN: US5949181045) hat im Januar 2026 ein herausragendes Quartal präsentiert und seine Position als dominierender Tech‑Konzern weiter gefestigt. Der Umsatz stieg auf 81.3 Mrd. USD, ein kräftiges Plus von 17% gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark zeigte sich erneut das Cloud‑Geschäft: Die Microsoft‑Cloud erzielte 51.5 Mrd. USD, ein Wachstum von 26%, getragen von hoher Nachfrage nach Azure‑Services und KI‑gestützten Unternehmenslösungen. Beim Gewinn pro Aktie legte Microsoft deutlich zu. Das EPS erreichte 4.14 USD, ein Anstieg von 24% im Jahresvergleich – ein Ergebnis verbesserter operativer Hebel und hoher Margen im Cloud‑Segment. Trotz massiver Investitionen in KI‑Infrastruktur und Rechenzentren blieb der Free‑Cashflow solide: Mit 5.9 Mrd. USD lag er zwar unter dem Vorquartal, profitierte jedoch von einem operativen Cashflow von 35.8 Mrd. USD, der um beeindruckende 60% zulegte. Im Vergleich zum Vorjahr profitierte Microsoft von einer Normalisierung der IT‑Budgets, starkem Wachstum im Enterprise‑Bereich und einer explosionsartigen Nachfrage nach KI‑Tools wie Microsoft 365 Copilot. Gleichzeitig sorgten hohe Capex‑Ausgaben für leichte Margenbelastungen, was den Markt kurzfristig verunsicherte. Für 2026 erwartet das Unternehmen weiteres zweistelliges Umsatzwachstum, getragen von KI‑Adoption, Cloud‑Expansion und steigenden Software‑Abonnements. Dennoch bleibt der Ausblick vorsichtig, da die Margen durch Investitionen in Rechenzentren und KI‑Modelle unter Druck stehen könnten.

Aus charttechnischer Sicht kristallisiert sich bei Microsoft inzwischen ein mittelfristiger Abwärtstrends heraus. Mittlerweile notiert die Aktie im Haupt-Korrekturbereich der vorangegangenen Aufwärtsbewegung bei ca. 425 USD. Darüber hinaus signalisiert die Slow Stochastik eine massiv überverkaufte Situation. Sollte in dieser Zone allerdings keine Stabilisierung gelingen, droht ein weiterer Rücklauf bis 390 USD. Hier befinden sich die letzten lokalen Tiefs aus dem Jahre 2024 in Kombination zum sukzessiv ansteigenden GD200 (weekly). Ich habe die laufende Korrektur bereits genutzt, um laufende Investmentpositionen geringfügig aufzustocken, behalte die zweite Unterstützung beim GD200 (weekly) jedoch fest im Blick. Das Bild hellt sich erst nachhaltig auf, wenn die Aktie über 484 USD ansteigen sollte.

Bevorzugtes Szenario: Erster Long-Einstieg. Weitere bei ca. 390 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Microsoft.