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Chartanalyse Target: Konsum-Riese bläst zur Aufholjagd

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 25 Leser

Der US-Einzelhandelsriese Target (ISIN: US87612E1064) hat am 3. März 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und dabei ein gemischtes, aber hoffnungsvolles Bild gezeichnet. Der Umsatz lag mit 30,5 Mrd. USD rund 1,5% unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf einen Rückgang der Ladenverkäufe um 3,9% zurückzuführen war. Dennoch glänzte das bereinigte Ergebnis pro Aktie (EPS) mit 2,44 USD und übertraf damit sowohl den Vorjahreswert (2,41 USD) als auch die Analystenschätzungen. Besonders beeindruckend entwickelte sich der Free-Cashflow, der im Gesamtjahr 2025 auf 4,5 Mrd. USD hochschoss – ein massiver Sprung im Vergleich zum Vorjahr. Ein wesentlicher Treiber war das Wachstum bei den digitalen Verkäufen (+1,9%) sowie bei den Dienstleistungen wie „Target Circle 360“, das ein Plus von 30% verzeichnete. Hintergrund der Entwicklung ist eine strategische Neuausrichtung: Während klassische Warenbereiche schwächelten, boomten Beauty-Produkte und Lebensmittel. Für den Ausblick 2026 zeigt sich das Management vorsichtig optimistisch und prognostiziert ein Umsatzwachstum von etwa 2% sowie ein EPS zwischen 7,50 USD und 8,50 USD. Investoren feierten vor allem die verbesserten Bruttomargen (26,6%), die durch niedrigere Logistikkosten und weniger Lagerverluste erreicht wurden. Die Story für 2026 ist klar: Effizienzsteigerung und der Ausbau der Werbeplattform „Roundel“ sollen Target zurück auf den Wachstumspfad führen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Target innerhalb einer interessanten Konstellation. Während übergeordnet ein langjähriger Aufwärtstrend führend ist, orientierte sich die Aktie in den letzten Jahren an einem Abwärtstrend und baute in dem Zuge die überkaufte Situation ab. Es entstand eine Keilformation. Steigt die Aktie nun über 130 USD an, bricht die Aktie aus diesem Keil nach oben aus. Dadurch entsteht ein langfristiges Kaufsignal. Die nächsten übergeordneten Kursziele befinden sich im Anschluss bei 180 USD, gefolgt von 260 und 400 USD. Das Bild trübt sich erst ein, wenn die Aktie nachhaltig unter 80 USD fallen sollte. In diesem Fall würde sich voraussichtlich ein langjähriger Abwärtstrend durchsetzen. Die Slow Stochastik generierte jüngst ein Kaufsignal und stützt das bullische Szenario.

Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg über 130 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.