Mit Coeur Mining und Anglogold konnten 2 Take-Profits erzielt werden — unser Musterdepot überzeugt mit fulminanter Performance im Februar!
Hallo Trader, Hallo Investoren
Wie immer könnt ihr euch sogleich entscheiden, ob ihr den neuen Artikel lieber lesen oder ob ihr ihn euch lieber auf You-Tube ansehen wollt.
Der Portfolio-Builder ist eine starke Software-Lösung, mit der regelbasierte Portfoliokonzepte erstellt und zurückgetestet werden können. Die Bedienung ist einfach. Auf Basis fundamentaler und technischer Kennzahlen sowie Chartsignalen können Anlagestrategien entwickelt werden, die wirklich funktionieren.
In diesem Format bilden wir ein selbst erstelltes Musterdepot nach, das einmal im Monat besprochen wird. Das Interessante an den Einstellungen, die wir hier für unser Musterdepot verwenden, ist die Tatsache, dass sie uns immer zeigen, welche Aktien und Branchen aktuell die Märkte anführen. Unser Musterdepot konzentriert sich auf US-amerikanische Aktien mit einem hohen Momentum. Aus diesem Grund muss klar sein, dass wir hier enorme Kursschwankungen in beide Richtungen aushalten müssen. So will ich wie immer darauf hinweisen, dass dieses Format nur Informationszwecken dient und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgend eines Wertpapiers darstellt. Letztlich handelt es sich nur um meine eigene Meinung. In diesem Monat konnte unser Musterdepot auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.
Der TraderFox Portfolio-Builder ist ein Tool für Anleger, die ihr Geld regelbasiert anlegen wollen. Dabei könnt ihr mit unserem Tool Portfoliosysteme nach eueren Regeln entwickeln und diese dann bis zu 30 Jahre backtesten, wobei ihr natürlich auch sehr defensiv ausgerichtete Portfolios erstellen könnt. Das Spannende am regelbasierten Vorgehen ist die Tatsache, dass so jegliche Überlegungen und Empfindungen die einen Investor oder Trader in der Regel zu einem Aktienkauf bzw. Verkauf animieren, ausgeschaltet werden. Damit ist die Herangehensweise völlig anders als die sonst üblichen Herangehensweisen.
Mit dem Portfolio-Builder ist es natürlich auch möglich, nach anderen Regeln als den hier aufgezeigten, Portfoliosysteme zu entwickeln und zu testen. Wenn ihr beispielsweise nur Aktien handeln wolltet, die ein Gap-Down von mindestens 5% aufweisen und nahe am 52-Wochentief notieren, dann könnt ihr dies natürlich auch machen. Ebenso könnt ihr euch auf Value- oder Dividendenstrategien konzentrieren.
Der TraderFox Portfolio-Builder ist insbesondere bei Vermögensverwaltern und Privatanlegern, die sich mit einem regelbasierten Vorgehen auseinandersetzen, ein beliebtes Tool. Infos zu unserem Portfolio-Builder findet ihr unter folgendem Link: https://portfoliobuilder.traderfox.com/info/

Wie ihr mit unserem Portfoliobuilder eure eigenen Strategien entwickeln und diese über Jahrzehnte backtesten könnt, zeige ich euch jetzt.
Vorgehensweise
Nachdem ich mich bei www.traderfox.de angemeldet habe, wähle ich das Tool PORTFOLIO-BUILDER aus. Hier ist es mir möglich, verschiedene Länder und Börsenplätze auszuwählen. Ich entscheide mich für die 1000 volumenstärksten US-Aktien und gebe hier als Datum den 2. März ein, denn da fand die Umschichtung statt.
Die Ranking-Kriterien, die wir für das Musterdepot anwenden und zusammen 100 % ergeben müssen, sind folgende:
Geometrisches EPS-Wachstum und Umsatzwachstum mit je 5 % ⬆️
Abstand vom Hoch und Abstand vom Tief mit je 35 % ⬆️
Performance auf Sicht von 14 Tagen mit 5 % ⬇️
Tägliche Volatilität mit 15 % ⬇️
Als Nächstes habe ich die Möglichkeit Einstiegskriterien festzulegen. Ihr könnt dabei unter Dutzenden auswählen, sowohl charttechnischen, fundamentalen als auch technischen Kriterien. Dann habt ihr unter den Transaktionsregeln unter anderem die Möglichkeit zu bestimmen, wie viele Positionen euer Depot beinhalten soll. In unserem Fall sind es fünf. Ihr habt mit dem Portfoliobuilder die Möglichkeit sowohl die Depotgröße frei zu wählen, als auch das Umschichtungsintervall frei zu bestimmen. Ihr könnt entscheiden, ob ihr einen automatischen Take-Profit anwenden wollt und selbstverständlich könnt ihr verschiedene Ausstiegsregeln definieren.
Seit dem 1. November 2019 konnte das Musterdepot bis Anfang März 2026 eine sehr starke Performance von 438 % verbuchen. Damit hat das Musterdepot in diesem Monat ein neues Allzeithoch erreicht und zudem den größten Gewinn innerhalb eines Monats seit Start abgeworfen. Als Benchmark ist der S&P 500 zu sehen, der im selben Zeitraum eine Performance von 124 % erzielt hat und im Vergleich zum Vormonat leicht gefallen ist. In unserem Fall wird immer zu Monatsbeginn umgeschichtet und wir haben einen Take-Profit von 23 %, wobei wir im letzten Monat zwei Take-Profits verbuchen konnten. Euch muss klar sein, dass es sich bei dem Portfolio-Builder um keine Depotsoftware-Lösung handelt, sondern um eine Lösung, um Portfoliosysteme zu testen. Es darf damit auch nicht verwundern, dass sich die Performancetabelle im Rückblick immer wieder leicht verändert. Und so rechne ich die monatliche Performance auch immer selbst genau mit Taschenrechner nach und über die monatlich von mir verfassten Beiträge kann genau nachvollzogen werden, wie sich die Performance entwickelt hat. Da die Beiträge ja alle im System bleiben, könnt ihr ebenfalls alle Artikel der letzten Jahre aufrufen.

Die Aktien im Februar
Um den Überblick zu wahren, zur Erinnerung die Aktien, die im Februar im Musterdepot waren: Hecla und Coeur Mining. Daneben Anglogold Ashanti und Newmont sowie Kratos Defense. Damit waren wir im letzten Monat perfekt im Edelmetallbereich positioniert und konnten mit Coeur Mining und Anglogold jeweils einen Take-Profit erzielen.

Die eingebuchten Aktien im März
Im Monat März bleibt uns nur Hecla Mining erhalten, die knapp an einem Take-Profit vorbei geschrammt ist. Neu eingebucht wurden ACM Research, Barrick Mining, Krystal Biotech und Amkor Technology. Damit sehen wir nun wieder eine zunehmende Diversifizierung, weg vom Edelmetallbereich.
ACM Research [ACMR | ISIN US00108J1097], ist ein bedeutender Zulieferer u. a. für Taiwan Semiconductor und stellt Einzelwafer-Nassreinigungsgeräte her. Das ist ein Feld, das mit abnehmender Strukturbreite von Computerchips immer kritischer wird. Da moderne Chips heute Milliarden von Transistoren auf engstem Raum vereinen, kann bereits ein einzelnes Staubkorn oder chemische Rückstände die gesamte Ausbeute einer Fabrik zerstören. ACM Research liefert hierfür die technologischen „Waschmaschinen“ der Superlative. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 3,34 Mrd. USD.

Wachstum und Risiken
Das Herzstück des Erfolgs von ACM Research ist die geschützte SAPS- und TEBO-Technologie. Diese Verfahren nutzen kontrollierte Ultraschallwellen und Kavitationsblasen, um Partikel von Wafern zu entfernen, ohne die empfindlichen 3D-Strukturen zu beschädigen. Das Unternehmen verdient sein Geld primär durch den Verkauf dieser hochpreisigen Anlagen an die führenden Chip-Produzenten. Ein wesentlicher Treiber für das Ertragsmodell ist zudem die Expansion in das Advanced Packaging und die Elektroplattierung. Hierbei geht es darum, fertige Chips effizient miteinander zu verbinden, eine Schlüsseltechnologie für moderne KI-Beschleuniger, die aus mehreren Chip-Modulen (Chiplets) bestehen. Neben dem Hardware-Verkauf baut ACM konsequent sein Service-Geschäft aus, welches durch Wartungsverträge und Ersatzteile für eine stabilere, wiederkehrende Umsatzbasis sorgt.
Der Blick auf die Zahlen im Februar 2026 zeigt eine beeindruckende Dynamik. ACM Research steuert in diesem Geschäftsjahr auf eine historische Marke zu: Die Umsatzprognose liegt zwischen 1,08 und 1,18 Mrd. USD. Damit würde das Unternehmen erstmals die Milliarden-Grenze durchbrechen, was oft als Signal für eine stärkere Beachtung durch institutionelle Anleger gilt. Trotz dieses Wachstums bleibt die Bewertung der Aktie mit einem KGV26e von 25 moderat, wenn man sie mit US-Konkurrenten wie Lam Research vergleicht. Dieser Bewertungsabschlag ist primär der geografischen Aufstellung geschuldet, da ein Großteil des Geschäfts in China abgewickelt wird, was in Zeiten geopolitischer Spannungen ein zweischneidiges Schwert bleibt und damit auch das größte Risiko darstellt. Die Aktie bekommt im TraderFox Wachstums-Check 14 von 15 Punkten.

Kursentwicklung
Die Aktie von ACM Research hat in den letzten Monaten einen starken Kursanstieg erlebt und erreichte Anfang Februar ein Allzeithoch bei 70 USD. Seither korrigiert die Aktie und könnte spätestens am EMA 200, der aktuell bei 40 USD verläuft, für einen antizyklischen Einstieg interessant werden.

Barrick Mining [GOLD | ISIN CA06849F1080] hat sich längst vom Image als behäbiger Minenbetreiber gelöst und fungiert heute als moderner Rohstoffgigant an der Schnittstelle zwischen Krisenvorsorge und technologischer Zukunft. Das Geschäftsmodell ist auf maximale Widerstandsfähigkeit getrimmt: Barrick konzentriert sich ausschließlich auf „Tier One Assets“, gigantische Minenkomplexe, die nicht nur über Jahrzehnte hinweg Gold und Kupfer liefern, sondern dies auch zu Kosten machen, die weit unter dem Marktdurchschnitt liegen. Die Marktkapitalisierung beträgt 85 Mrd. USD.

Wachstum und Risiken
Barricks Geldmaschine funktioniert nach einem simplen, aber harten Prinzip: Maximale Marge durch operative Exzellenz. Während viele Wettbewerber mit steigenden Kosten kämpfen, nutzt Barrick seine schiere Größe, um die Förderkosten pro Unze Gold (die sogenannten All-In Sustaining Costs) durch Skaleneffekte und modernste Technik drastisch zu drücken.
Wenn der Goldpreis auf den Weltmärkten klettert, wandert fast jeder zusätzliche Dollar direkt in den freien Cashflow. Das Unternehmen agiert dabei nicht nur als Bergbauer, sondern als disziplinierter Kapitalverwalter, der unrentable Minen konsequent abstößt und sich auf Standorte wie Nevada oder den Kongo konzentriert, die selbst bei fallenden Rohstoffpreisen hochprofitabel bleiben. Die spannendste Transformation im Unternehmen ist jedoch die Metamorphose zum Kupfer-Giganten. CEO Mark Bristow hat Barrick eine neue DNA verpasst: Kupfer ist das „neue Gold“ der Dekarbonisierung. Ohne dieses Metall gibt es keine E-Mobilität und keine grüne Strom-Infrastruktur. Durch diese strategische Weichenstellung hat Barrick ein duales Geschäftsmodell geschaffen: Gold liefert die finanzielle Stabilität und dient Anlegern als sicherer Hafen, während Kupfer als massiver Wachstumsbeschleuniger fungiert. Diese Kombination macht das Unternehmen unabhängiger von den Schwankungen eines einzelnen Marktes und positioniert es mitten im Megatrend der globalen Elektrifizierung. Das größte Risiko liegt darin, dass das Unternehmen vom Marktpreis der geförderten Rohstoffe abhängig ist. Wenn die Gold- und Kupferpreise fallen, was völlig außerhalb der Kontrolle von Barrick liegt, dann wird natürlich auch der Aktienkurs folgen. Die Aktie bekommt im TraderFox Wachstums-Check aktuell 14 von 15 Punkten.

Kursentwicklung
Die Aktie von Barrick hat im letzten Jahr massiv an Wert gewonnen. Das Mehrjahreshoch liegt bei 55 USD. Nach dem stärken Rücksetzer in den letzten Wochen könnte die Aktie nun bereits sein, das Hoch wieder in Angriff zu nehmen. Bei einem Einstieg könnte man zum Beispiel im Bereich von 42 USD absichern, was einem Risiko von etwa 8 % entspricht.
Amkor Technology [AMKR | ISIN US0316521006] gilt in den USA als führender Anbieter für Outsourced Semiconductor Assembly and Test (OSAT) und übernimmt innerhalb der Halbleiterwertschöpfungskette anspruchsvollere Aufgaben der fortschrittlichen Verpackung (Advanced Packaging) und des Testens der Chips. Die Marktkapitalisierung von Amkor liegt bei 11,80 Mrd. USD.

Wachstum und Risiken
Für das Unternehmen bietet die Stärkung der US-Halbleiterindustrie sowie eine starke Positionierung beim Advanced Packaging mit Kundenbeziehungen zu Apple und NVIDIA gute Wachstumsperspektiven. Immer bedeutender werden für das Unternehmen insbesondere die KI-Chips und High-Performance-Computing. Innovative Verfahren wie HDFO (High-Density Fan-Out), Flip Chip und SiP (System-in-Package) werden als „unerlässlich“ für KI der nächsten Generation und High-Performance Computing (HPC) betrachtet. Zudem gibt es weiterhin eine starke Nachfrage nach fortschrittlichen Automobiltechnologien.
Das Computing-Geschäft rund um KI, PCs, Server und Netzwerkinfrastruktur sorgt für ein Fünftel sämtlicher Erlöse und erreichte im abgeschlossenenGeschäftsjahr 2025 mit +16 % einen neuen Rekordumsatz. Das Management rechnet getrieben von KI in Rechenzentren und PCs mit einer mehrjährigen Beschleunigung und bereits 2026 mit einem Segmentwachstum von über 20 %. Zum Einsatz kommen hier auch 2,5D- und HDFO-Plattformen, deren Umsätze sich im Fiskaljahr 2026 fast verdreifachen soll. Bedeutend ist für Amkor mit einem Anteil von 49 % am gesamten Umsatzmix weiterhin das Kommunikationssegment, wo eine starke Erholung durch die High-End-Smartphones im Android-Ökosystem und iOS-Geräte von 28 % verzeichnet werden konnte. Die letzten Quartalszahlen waren äußerst stark, wobei man im 1. Quartal das Umsatzwachstum auf 25 % beschleunigen will. Das größte Risiko ist, wenn die Partner NVIDIA oder Apple letztlich nicht so viel Nachfrage generieren, wie es aktuell den Anschein hat. Das würde die Aktie dann deutlich belasten. Die Aktie bekommt im TraderFox Wachstums-Check aktuell 12 von 15 Punkten.

Kursentwicklung
Amkor ist eine sehr volatile Aktie. Dennoch konnte sie sich seit dem Tief im Herbst letzten Jahre bei 25 USD bis innerhalb von nur wenigen Monaten mehr als verdoppeln. Das Mehrjahreshoch bei 56 USD wurde Anfang Februar markiert. Seither korrigiert die Aktie, könnte aber auf dem aktuellen Niveau reif für einen Turnaround sein. Hier könnte man den Bereich bei 40 USD zur Absicherung nehmen.

Krystal Biotech [KRYS | ISIN US5011471027] hat sich auf die Entwicklung von Gentherapien zur Behandlung seltener Erkrankungen spezialisiert. Mit Vyjuvek einer neuartigen Therapie zur Behandlung der Hauterkrankung Dystrophe Epidermolysis bullosa [DEB] hat man bereits ein von der FDA zugelassenes Präparat am Start, wobei man im April letzten Jahres die EU-Zulassung erhalten hatte. Darüber hinaus verfügt man über eine vielversprechende Pipeline in Bereichen wie Augenheilkunde (KB803, KB801), Atemwegserkrankungen (KB407 bei Mukoviszidose, KB408 bei Alpha?1-Mangel) und Onkologie (KB707 bei Lungenkrebs). Die Marktkapitalisierung liegt bei 11,80 Mrd. USD.

Wachstum und Risiken
Das spannende an dem Unternehmen ist, dass es die Gentherapie von einem einmaligen, risikoreichen Eingriff in eine wiederholbare Routine verwandelt hat. Das Herzstück des aktuellen Erfolgs ist das Medikament Vyjuvek. Es ist die weltweit erste zugelassene topische Gentherapie, also ein Gel, das einfach auf die Haut aufgetragen wird. Behandelt wird damit die dystrophe Epidermolysis bullosa, eine Krankheit, bei der den Patienten ein wichtiges Kollagen fehlt, was die Haut extrem verletzlich macht. Das Geniale am Geschäftsmodell von Krystal ist die Abkehr vom klassischen "One-and-Done"-Ansatz. Herkömmliche Gentherapien werden einmal im Leben verabreicht und kosten oft Millionen. Da sich Hautzellen jedoch ständig erneuern, würde der Effekt einer einmaligen Gabe schnell verpuffen. Vyjuvek hingegen muss wöchentlich neu aufgetragen werden. Für Investoren bedeutet das: Aus einem einmaligen Umsatzereignis wird ein stetiger Strom wiederkehrender Einnahmen. Man kann es fast mit dem Geschäftsmodell von Insulin vergleichen, eine chronische Behandlung, die einen stabilen Cashflow generiert. Seit der US-Zulassung 2023 treibt die Kommerzialisierung und die zunehmende Kostenübernahme durch Versicherer den Umsatz massiv an, während die Expansion nach Europa und Japan das nächste Wachstumskapitel aufschlägt.
Doch warum kann Krystal etwas, woran andere scheitern? Der "Burggraben" des Unternehmens ist die proprietäre STAR-D-Plattform. Das Problem der meisten Gentherapien ist das Vektorsystem. Oft nutzt die Konkurrenz Viren, gegen die der Körper nach der ersten Gabe sofort Antikörper bildet, eine zweite Dosis ist damit unmöglich. Krystal hingegen nutzt ein modifiziertes Herpes-Simplex-Virus 1. Dieser Vektor hat entscheidende Vorteile: Er löst keine aggressive Immunantwort aus, was die lebenslange, wiederholte Anwendung ermöglicht. Zudem integriert er sich nicht in die menschliche DNA, was das Krebsrisiko minimiert. Diese Technologie ist der Motor unter der Haube, der nicht nur Vyjuvek antreibt, sondern die Basis für alle kommenden Produkte bildet.
Gelingt es, die Technik auf andere Organe zu übertragen, woran gerade geforscht wird, generell die Lunge, dann würde sich der adressierbare Markt vervielfachen. Besonders für Patienten, die auf die gängigen Medikamente von Marktführern wie Vertex nicht ansprechen, wäre dies ein medizinischer Durchbruch. Das größte Risiko bleibt die Abhängigkeit von einem einzigen Produkt nämlich Vyjuvek. Sollte der Sprung in die Lunge klinisch scheitern, würde ein großer Teil der Wachstumsfantasie ausgepreist werden.

Kursentwicklung
Die Aktie befindet sich seit dem Börsengang im Jahr 2017, wo die Aktie noch im eingeselligen Bereich notierte, in einem sehr schönen Aufwärtstrend. Das Allzeithoch wurde vor wenigen Tagen bei 300 USD erreicht. Auch diese Aktie korrigiert seither und erreicht nun eine wichtige Unterstützung bei 250 USD. Meines Erachtens kann man in diesem Bereich darauf setzen, dass die Aktie zeitnah wieder nach oben dreht.

Ich bis schon gespannt, wie sich das Depot in diesem Monat entwickeln wird.
Bis zum nächsten Mal
Andreas Haslinger
Verwendete Tools:
TraderFox Trading-Desk: https://www.traderfox.de
Aktien-Terminal: https://aktie.traderfox.com
Portfoliobuilder: https://portfoliobuilder.traderfox.com
Infos zum Portfolio-Builder: https://traderfox.de/software/#portfolio-builder
Aufklärung über mögliche Interessenkonflikte:
-Wenn TraderFox-Redakteure gehebelte Trades eingehen, wählen sie in der Regel ausschließlich Produkte von TraderFox-Partner-Emittenten. Diese sind derzeit: City, Goldman Sachs, HVB, DZ Bank, Morgan Stanley und UBS.
-TraderFox-Redakteure klären im Artikel über Eigenpositionen auf. Wenn ein anderer Redakteur an der Erstellung des Artikels mitgewirkt oder davon gewusst hat, wird dieser namentlich genannt und es findet ebenfalls eine Aufklärung über Eigenpositionen statt.
Eigenpositionen:
Verantwortlicher Redakteur Andreas Haslinger: Keine
