Muskelschwäche-Medikament lässt Kassen bei Biotechunternehmen Argenx klingeln
AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der zunehmende Erfolg seines Muskelschwäche-Medikaments Vyvgart hat dem Biotechspezialisten Argenx
Unter dem Strich stieg der Gewinn im vergangenen Jahr auf 1,3 Milliarden Dollar, nach rund 0,8 Milliarden ein Jahr zuvor. 2024 hatten dem Pharmahersteller noch ein hoher positiver Steuereffekt und ein starkes Finanzergebnis in die schwarzen Zahlen verholfen.
Das Unternehmen macht derzeit im Wesentlichen seinen Umsatz mit Vyvgart. Das Medikament mit dem Wirkstoff Efgartigimod Alfa gilt wegen seines speziellen Wirkprinzips als das erste in seiner Klasse. Es wird unter anderem zur Behandlung gegen die Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis eingesetzt, einer schweren Muskelschwäche. Weitere Studien laufen. Wie Argenx ebenfalls am Donnerstag mitteilte, wurden bei Tests mit Vyvgart bei okulärer Myasthenia gravis (oMG) - einer Muskelschwäche der Augen - alle wichtigen Studienziele erreicht.
Argenx wurde 2008 im belgischen Gent gegründet, wo bis heute der operative Sitz des Unternehmens beheimatet ist. Rechtlicher Hauptsitz ist Amsterdam, an der dortigen Börse ist Argenx auch notiert./tav/zb/stk