Aktien Wien Schluss: ATX verliert deutlich - Iran-Krieg im Fokus
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit herben Verlusten geschlossen. Die Ängste vor einer Eskalation des Iran-Konflikts und den wirtschaftlichen Folgen zogen die Börsen europaweit nach unten. Der österreichische Aktienindex ATX
An den Börsen geht wegen des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran weiter die Sorge vor einer Energiekrise um. "Der Fokus der Kapitalmärkte liegt aktuell auf dem Risiko einer Eskalation sowie der sicheren Versorgung mit Energie, insbesondere durch die Straße von Hormuz", fasste Ann-Katrin Petersen, Leiterin Kapitalmarktstrategie beim Vermögensverwalter Blackrock, die Sorgen der Marktteilnehmer zusammen.
Die damit steigenden Öl- und Erdgaspreise nähren zudem Konjunktur- und Inflationsängste. "Entscheidend für die Marktstimmung ist, wie sehr sich der Konflikt ausweitet, wie lange er dauert, wie die übrigen Großmächte auf den Angriff reagieren und wie stark die Energiepreise steigen", kommentierte Chris Iggo von BNP Paribas Asset Management.
In Wien schlossen am Dienstag alle im ATX gelisteten Aktien im Minus. Am stärksten nach unten ging es mit AT&S; die Titel des Leiterplattenherstellers büßten 9,1 Prozent ein. Unter den größeren Verlierern fanden sich auch die Aktien des Stahlkonzerns Voestalpine
Titel des Versicherers Uniqa büßten 5,1 Prozent ein. Versicherer zählten am Dienstag europaweit zu den größeren Verlierern. Hier belasteten neben der Gesamtmarktlage die Kursverluste von Zurich
Verhältnismäßig gut schlugen sich angesichts steigender Öl- und Gaspreise die Aktien der OMV
Die Aktien der Erste Group
Abseits des ATX verloren die Aktien von Palfinger