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Aktien Frankfurt: Dax tritt auf der Stelle


FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem starken Vortag hat sich am Mittwoch der Aufwärtsdrang des Dax in Grenzen gehalten. Zwischenzeitliche Gewinne gab der deutsche Leitindex am frühen Nachmittag wieder ab. Zuletzt trat der Dax mit 25.000 Zählern quasi auf der Stelle. Der die mittelgroßen Börsentitel umfassende MDax zeigte sich mit 31.794 Punkten ebenfalls kaum bewegt.

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen stocken, das bremst auch die Aktienmärkte. Zudem mangelt es vor der anstehenden Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen an kursbewegenden Impulsen.

Seit Mitte Juni pendelt der Dax in einer Spanne von etwa 24.600 bis 25.200 Punkten auf und ab, ohne klaren Trend. "Der Markt bleibt in einer Phase, in der positive Impulse zwar kurzfristig stützen, aber noch nicht ausreichen, um eine neue Trendbewegung einzuleiten", schrieb Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Der Dax zeige sich weiterhin "lethargisch".

An den europäischen Börsen überwogen am Mittwoch die Kursverluste. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,6 Prozent.

Aktien von Rheinmetall lagen an der Spitze des Dax mit einem Kursplus von gut vier Prozent. Hier nutzten Schnäppchenjäger die niedrigeren Kurse zum Einstieg. In der vergangenen Woche waren die Papiere des Rüstungskonzerns auf den tiefsten Stand seit Februar 2025 gefallen.

Adidas gaben um 1,7 Prozent nach und Puma um 1,4 Prozent. Sie litten unter vorsichtigen Aussagen des US-Kontrahenten Nike zur künftigen Umsatzentwicklung.

In der zweiten Reihe setzten die Papiere von Siltronic mit einem Plus von gut sechs Prozent die am Vortag begonnene Stabilisierung fort. Die Aktien des Wafer-Herstellers für die Chip-Industrie hatten zuvor stark nachgegeben.

Aktien von Redcare Pharmacy verteuerten sich um fast fünf Prozent auf 69,15 Euro. Seit vergangener Woche versuchen die Papiere immer wieder aufs Neue, einen hartnäckigen Widerstand bei etwa 70 Euro zu überwinden.

LEG Immobilien verloren fast vier Prozent, belastet von einer negativen Einschätzung des französischen Investmenthauses Exane BNP./bek/jha

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---