04.08. 17:20

dpa-AFX Überblick: SPORT vom 04.08.2026 - 17.15 Uhr


Youngster-Tore in Südkoreas Hitze: Bayern gewinnt Jeju-Test

Seogwipo - Der FC Bayern München hat sich im Rahmen seiner Asien-Reise für den zweiten Testspielsieg während der Vorbereitung bejubeln lassen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister setzte sich in Seogwipo im WM-Stadion von 2002 gegen Jeju FC mit 2:1 durch. Beim Fehlen oder nur kürzeren Einsätzen von Topstars betrieben der 19-jährige Felipe Chávez und der erst 16-jährige Bastian Assomo mit ihren Toren in der ersten Halbzeit Eigenwerbung. Für Jeju traf Changmin Lee ebenfalls vor der Pause. Nach dem Testspiel-Erfolg in Südkorea reisen die Bayern am Mittwoch weiter nach Hongkong. Dort steht am Freitag das Duell mit Europa-League-Sieger Aston Villa an.

Ex-Coach Wenger geht auf Distanz zu FIFA-Chef Infantino

Zürich - FIFA-Funktionär und Ex-Startrainer Arsène Wenger ist auf Distanz zu Gianni Infantino gegangen. Den hochumstrittenen Investorendeal fallen zu lassen, sei "absolut notwendig" gewesen, sagte der Franzose, der von den Plänen nach eigener Aussage nichts wusste: "Ich war an diesem strategischen Plan nicht beteiligt und habe erst durch Medienberichte von dem Projekt erfahren." Wenger ist bei der FIFA als Direktor für die globale Fußball-Entwicklung tätig. Wengers Stellungnahme erfolgte, nachdem sein Name in einem Schreiben der Anwälte der Europäischen Fußball-Union an Infantino aufgetaucht war. Darin hatte die UEFA die FIFA aufgefordert, die Daten und die Kommunikation von 18 Führungskräften als potenzielle Beweismittel zu sichern.

Blatter schlägt Norwegerin Klaveness als FIFA-Präsidentin vor

Zürich - Nach der Kritik an FIFA-Boss Gianni Infantino wegen eines gescheiterten Investorendeals hat sich sein Vorgänger Joseph Blatter für Norwegens Verbandschefin Lise Klaveness als Nachfolgerin ausgesprochen. "Sie war die Einzige, die stets klar Stellung bezogen und sich nicht dem Mainstream angeschlossen hat. Und bei der FIFA ist die Zeit reif dafür, dass eine Frau die Führung übernimmt", schrieb Blatter im Kurznachrichtendienst X. Der 90-jährige Schweizer hatte im Zuge des Korruptionsskandals im Mai 2015 seinen Rücktritt als Präsident des Fußball-Weltverbands angekündigt und war Anfang 2016 von seinem Landsmann Infantino abgelöst worden. Seitdem kritisiert Blatter seinen Nachfolger scharf.

Fast 400.000 Euro: Geldstrafen für Hannover 96

Hannover/Frankfurt/Main - Nach Eintracht Braunschweig muss auch Hannover 96 eine hohe Geldstrafe für Zündeleien seiner Fans im Niedersachsen-Derby der beiden Zweitligisten bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte den Club zu einer Zahlung in Höhe von 230.400 Euro. Davon können bis zu 76.800 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Hannover muss zudem für ähnliche Vorfälle bei der Auswärtsbegegnung am 30. Januar beim 1. FC Magdeburg 151.800 Euro bezahlen. Davon können bis zu 50.600 Euro für sicherheitstechnische Maßnahmen zu verwendet werden. Beide Urteile gegen Hannover sind noch nicht rechtskräftig, der Club kann Einspruch einlegen./DP/zb