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Chartanalyse Airbus: Der Luftfahrtkonzern lässt die Probleme hinter sich und startet wieder durch!

Artikel, Chartanalysen Wolfgang Zussner 270 Leser

Hallo Trader und Investoren, 

heute möchte ich euch ein Update zur Aktie von Airbus geben. Der Flugzeugbauer ist mit über 84 Mrd. EUR an der Börse bewertet.

Airbus gilt als Europas größtes Luft- und Raumfahrtunternehmen sowie als einer der größten Rüstungskonzerne weltweit.

Bildquelle: https://www.airbus.com/en/products-services

Das Unternehmen ist in der zivilen Luftfahrt, im Bereich der Verteidigungstechnologie, beim Bau von Hubschraubern, in der Raumfahrt, bei der Konstruktion und Fertigung von Transport- und Kampfflugzeugen sowie den dazugehörigen Dienstleistungen tätig.

Der Bedarf an Transportkapazitäten steigt weiter

Auch wenn ein paar Geschäftsreisen durch Online-Meetings ersetzt werden, können es viele Sonnenhungrige gar nicht erwarten, ihren nächsten Flug anzutreten. Aber auch generell steigt der Bedarf an Transportkapazitäten. Die Anleger haben letzten Donnerstag die jüngsten Quartalszahlen des Flugzeugbauers gefeiert.



Das erste Quartal des Luftfahrtkonzerns fiel besser aus als von den Analysten erwartet wurde. In Folge wurden auch die Kursziele angehoben. Im ersten Quartal erholte sich Airbus weiter von der Corona-Krise. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 12 Milliarden Euro. Der um Sonderfaktoren bereinigte operative Gewinn sprang um 82 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro in die Höhe. Ein positiver Effekt im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen des Konzerns trug dazu rund 400 Millionen Euro bei. Andererseits belasteten die Russland-Sanktionen das Ergebnis mit rund 200 Millionen Euro.

Außer im Geschäft mit Passagier- und Frachtflugzeugen ging es auch in der Hubschrauber-Sparte und im Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft deutlich aufwärts. Unter dem Strich verdiente Airbus konzernweit 1,2 Milliarden Euro und damit sogar mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern auf Kurs, wie geplant einen bereinigten operativen Gewinn von etwa 5,5 Milliarden Euro zu erreichen. Dazu will der Konzern etwa 720 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern.

Analysten-Support 

Die Bank of America erhöhte das Kursziel für die Aktien des Flugzeugbauers von 160 auf 179 Euro, JPMorgan von 170 auf 180 Euro. Die Kursziele liegen damit weiter deutlich über dem bisherigen Rekordhoch von 139,40 Euro aus dem Januar 2020. 

Starke Nachfrage treibt die Produktion auf einen Rekordwert



Besonders gut kamen die von Airbus formulierten Ziele für 2025 an. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen dann monatlich 75 Maschinen der Modellfamilie A320neo die Airbus-Werke verlassen. Das sind so viele wie nie zuvor und ein Viertel mehr als vor der Corona-Pandemie. 

Für die Zeit nach 2022 erwartet Airbus weiterhin einen starken Anstieg der Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen. Mit der Erholung des Flugverkehrs wollen Fluggesellschaften inzwischen wieder mehr neue Flugzeuge haben. Zudem sitzt Airbus in diesem Segment auf einem dicken Auftragsbuch. 

Zur Steigerung der Produktionsraten will Airbus die Kapazitäten an seinen vorhandenen Standorten erhöhen und in seinem Werk im US-Bundesstaat Alabama eine weitere Endmontage-Linie einrichten. Zudem sollen künftig alle Verkehrsflugzeug-Montagestandorte die Fähigkeit bekommen, die inzwischen besonders gefragte Langversion A321neo zu bauen.

Konkurrent Boeing weiter unter Druck

Dem US-Konkurrenten Boeing machen hingegen eine Reihe Probleme zu schaffen. So darf Boeing schon seit vergangenem Jahr keine Langstreckenjets vom Typ 787 "Dreamliner" aufgrund von Produktionsmängel mehr ausliefern. Zudem musste der Hersteller die erste Auslieferung des modernisierten Großraumjets 777X kürzlich ein weiteres Mal auf das Jahr 2025 verschieben. Das alles kostet den Konzern Milliardensummen, nachdem er in den vergangenen Jahren schon wegen des Desasters um seinen Mittelstreckenjet 737 Max mit zwei tödlichen Abstürzen und langen Flugverboten entsprechendes Lehrgeld zahlen musste.

Fazit

An der Börse kamen die Quartalszahlen und die Aussichten der Produktionserhöhung gut an. Bis zum Rekordhoch von 139,40 Euro aus der Zeit vor der Corona-Pandemie fehlt noch ein gutes Stück, welches die Bullen in der nächsten Zeit aber zurücklegen könnten.

Sehen wir uns nun den Wochenchart von Airbus (AIR) an:

Die Aktie konnte mittlerweile einen Großteil der Corona-Kursverluste wieder aufholen. Aktuell konsolidiert das Papier des Flugzeugbauers unter der 50-Wochenlinie. Wenn es die Bullen schaffen, diese zurückzuerobern, könnte die Aktie des Flugzeugbauer wieder durchstarten. Damit ich darüber sofort informiert werde, habe ich mir bei 112 Euro einen Alarm direkt in den Chart gelegt.

Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, sollte die Alarmlinie durchbrochen werden.

Liebe Trader und Investoren, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades und Investments.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

Verwendete Tools:

TraderFox Trading-Desk: https://www.traderfox.com

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Aktien-Vergleich: https://viz.traderfox.com/aktien-vergleiche

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