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Chartanalyse Meta: Cloud-Pläne treiben Tech-Riesen

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 20 Leser

Meta (ISIN: US30303M1027) sorgt für eine strategische Sensation: Der Konzern plant den Aufbau eines eigenen Cloud-Computing-Dienstes. Künftig soll überschüssige Rechenkapazität mitsamt hauseigenen KI-Modellen an Drittkunden vermietet werden. Damit reagiert Gründer Mark Zuckerberg auf die anhaltende Kritik an den massiven Investitionen, die im Jahr 2026 für Investitionsausgaben (Capex) eine Rekordhöhe von bis zu 145Mrd. USD erreichen sollen. Die jüngsten Zahlen untermauern das Wachstum. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 33% auf 56.31 Mrd. USD. Der Nettogewinn kletterte dank starker Werbemonetarisierung und eines Steuereffekts um 61% auf 26.77 Mrd. USD. Ein Cloud-Standbein könnte dem Tech-Konzern nun wiederkehrende B2B-Einnahmen sichern.

Aus charttechnischer Sicht legt Meta eine Atempause in Form eines Dreiecks ein. Das Papier verdaut damit gesund die massive Rallye der Jahre 2023 bis 2025. Fakt ist: Solange sich der Kurs in diesem Keil einmauert, herrscht Impulslosigkeit. Signalwirkung besitzen primär zwei Marken: 695 USD als Obergrenze und 525 USD als Fundament. Bricht der Tech-Wert über das Zwischenhoch bei 695 USD aus, zündet die nächste bullische Raketenstufe. Die Etappenziele lägen dann bei 795 USD und mittelfristig 900 USD. Reißt hingegen der Boden bei 525 USD, droht ein Durchsacken auf 480 USD und 412 USD. Zuletzt testete die Aktie abermals die untere Begrenzung dieses Musters. Gepaart mit einer extrem tief stehenden Slow Stochastik liefert dieses technische Niveau antizyklischen Käufern nun ein erstklassiges Setup, um erste, langfristig ausgerichtete Long-Positionen strategisch aufzubauen.

 Bevorzugtes Szenario: Erste langfristige Long-Einstiege.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Meta.